Unter Wasser wird eine maximale Distanz horizontal mit oder ohne Flossen zurückgelegt.
Regel: Niemals allein, immer mit Sicherungspartner der beobachtet und parallel das letzte Drittel der Strecke mittaucht!
Static (statisches Apnoetauchen/Zeittauchen):
Wird auch als „Pooldisziplin“ bezeichnet, da es ausschließlich um die Fähigkeit geht, die Luft so lange wie möglich anzuhalten und dabei kontrolliert gegen den Atemreiz anzukämpfen. Man muss hierbei nicht vollständig abtauchen. Meist liegt man auf der Wasseroberfläche mit dem Gesicht im Wasser.
Regel: Niemals allein, Gefahr eines Blackouts, immer mit Sicherungspartner, der beobachtet und die Zeit stoppt!
Trainingstermine:
jeden Freitag 21.00 Uhr bis 22.30 Uhr | im Hallenbad Hochheim
jeden Sonntag 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr Uhr | im Hallenbad Hochheim
Schnuppertaucher sind natürlich jederzeit zu einem kostenlosen Probetraining willkommen.
Bitte meldet Euch unbedingt für die Teilnahme am Training bei uns an!
Vor dem Tauchgang verlangsamt der Freitaucher seine Herzfrequenz durch Meditation/Yoga (z.B. Pranayama, Autogenes Training), dadurch entsteht die nötige Ruhe, um entspannt zu tauchen und dabei die bestmöglichen Leistungen zu erreichen. An nichts mehr denken, Entspannung pur, einfach durchs Wasser gleiten. Gefühle, die ein Außenstehender nur erahnen kann, wenn man eins wird mit dem Element Wasser. Bewusste Atmung vor dem Abtauchen ist die wesentliche Voraussetzung, um diesen Zustand der Entspannung zu erreichen. Hierbei füllen sich die Lungen mit frischem Sauerstoff und der CO2-Gehalt im Blut sinkt.
Beim Abtauchen setzt der Tauchreflex ein. Der Tauchreflex ist ein Schutzmechanismus des Körpers, der ein längeres Überleben zum Ziel hat und deshalb die Herzfrequenz des Freitauchers noch einmal verlangsamt. Der Umgebungsdruck steigt mit zunehmender Tauchtiefe an und erfordert daher einen funktionierenden Druckausgleich. Gerade beim Freitauchen ist ein funktionierender Druckausgleich erheblich schwieriger als beim Gerätetauchen, da nicht unbegrenzt Luft hierfür zur Verfügung steht. Regelmäßiges, spezielles Training erleichtert es dem Freitaucher, den Druckausgleich auch in größeren Tiefen durchführen zu können. Beispielweise beträgt in 30 m Tiefe das Lungenvolumen nur noch ¼ des Volumens an der Wasseroberfläche. Medizinisch ist hier die menschliche Grenze erreicht, dennoch liegen die Rekorde im Freitauchen über dem Fünffachen dessen.
Beim Auftauchen ist die Sicherung des Freitauchers besonders wichtig, da auf den letzten Metern die Gefahr eines Blackouts durch Sauerstoffmangel besteht. An der Wasseroberfläche angekommen, holt man einen tiefen Atemzug und ist wieder in der Welt über Wasser!
Trainingstermine
Das Tieftauchtraining beginnt mit ersten Übungen zum Abtauchen und Druckausgleich in der sicheren Umgebung des Schwimmbades. Gerade in den Sommermonaten kommt dann ein entsprechendes Freiwassertraining hinzu.
Seit kurzem bietet sich uns die Möglichkeit, auch bei ungemütlichem Wetter, in einem Indoortauchzentrum Tauchgänge bis 20 Meter Tiefe zu unternehmen.
Treffpunkt: Zufahrt zum Kieswerk Wolfskehlener See
Trainer: Sascha
Bitte meldet euch für die Tauchgänge an, telefonisch oder per Email.
Bitte denkt an einen geeigneten Neoprenanzug mit Kopfhaube und Handschuhe. Sollte Euch etwas an Ausrüstung fehlen, schaut doch beim Aquanaut Shop vorbei. Dort könnt ihr das nötige Equipment kaufen oder leihen.